012 Dornacherstrasse – Basel

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Dornacherstrasse-Attika

Dornacherstrasse-Schnitt

Städtebauliches Konzept, architektonischer Ansatz

Auf dem Grundstück an der Dornacherstrasse 101 befindet sich ein zusammengewürfeltes Gefüge einer mit der Zeit gewachsenen Wohn- und Atelierstruktur der Genossenschaft für Wohnen und Arbeiten. Konzentriert um einen Hinterhof, zugänglich nur durch eine Baulücke in einem Blockrand, stellt sich hier die Frage der Adressbildung, wie auch der Wertschöpfung einer idealen und selten gewordenen Wohnlage in Basels Zentrum.

Mit der Schliessung der Baulücke wird einerseits der Strassenraum vervollständigt und andererseits die räumliche Qualität der Hofsituation gestärkt. Die Planung eines eingeschossigen Atriumbaus für gewerbliche Nutzung entwickelt das Thema des Hinterhofs weiter und gewichtet dessen öffentliche Nutzung neu.

Wohnungen

Die einspännigen Wohnungstypen zeichnen sich durch ihre zweiseitige Ausrichtung um das zentrale Treppenhaus aus. Diese – einem Rückgrat ähnliche – vertikale Struktur ermöglicht unterschiedliche Grundrisstypen, ohne die statischen und bauökonomischen Vorteile zu stören.

Fassade

Die Gestaltung der Fassade wertet die Hof- und Strassenseite unterschiedlich. Aufgrund der zu erwartenden höheren Lärmemissionen wird zum Strassenraum hin eine zweischichtige Fassadenstruktur vorgeschlagen mit tiefen «Wohnfenstern», die durch ihren distanzierten Bezug zum Strassenraum die Intimität der dahinter liegenden Räume gewährleisten oder wahlweise Einbaumöbel  für die Wohnräume aufnehmen können.

Bauherr: Genossenschaft für Wohnen und Arbeiten

Jahresangabe: 2009

Leistungen: Vorprojekt

Status: nicht ausgeführt